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* Die Mauer könnte noch während dem Bau aufgegeben und niemals fertiggestellt worden sein.[1]
* Die Abschnitte, die nicht von der Mauer geschützt wurden, waren durch Feuchtigkeit oder Hanglage für einen Angriff weniger geeignet und könnten nur durch einen Graben oder Palisade geschützt worden sein.[2]
* Weitere Befestigungen könnten durch Bodenerosion aufgrund der Hanglage nicht mehr nachweisbar sein.[3]
Alle bisherigen Deutungen konnten aber nicht nachgewiesen werden, ebenso wie weitere Theorien, die bisher nicht wissenschaftlich untersucht wurden. Beim Bau der Taunus-Eisenbahn um 1839 fand man im Salzbachtal südlich von Wiesbaden Reste von Pfeilern, die auf ein Aquädukt schließen lassen. Es ist bisher aber nicht klar, woher das Wasser kam und wohin es geleitet wurde. Von der Topographie her muss die Leitung aber aus der Gegend der Heidenmauer gekommen sein.
Im Mittelalter wurde die Heidenmauer in die Wiesbadener Stadtbefestigung einbezogen und ist heute das einzig verbliebene Teilstück davon. Gesicherte Nachweise, ob an der Heidenmauer in diesem Zusammenhang bauliche Änderungen stattfanden, bestehen bisher nicht.
1902 wurden die Reste der Heidenmauer wegen des Baus der Coulinstraße durchbrochen. Der damalige Wiesbadener Stadtbaumeister Felix August Helfgott Genzmer ließ das so genannte Römertor errichten, eine überdachte Holzkonstruktion in romanisierendem Stil. Anfang der 1980er Jahre wurde die bis dahin für die Öffentlichkeit nicht erreichbare Überquerung der Coulinstraße durch einen angefügten Treppenaufgang auf der Talseite und einen neuen Steg auf der Bergseite als Füßgängerquerung erschlossen.
Unterhalb des Römertores wurden Kopien von in Wiesbaden gefundenen Grab- und Gedenksteinen sowie Schrifttafeln aus der Römerzeit aufgestellt und so ein Freilichtmuseum geschaffen.